Wir planen Fotovoltaik-Freilandanlagen.

Unter Fotovoltaik oder Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie ist seit 1958, zunächst in der Energieversorgung von Weltraumsatelliten mittels Solarzellen, im Einsatz. Inzwischen wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, an Schallschutzwänden oder auf Freilandflächen.

Im Gegensatz zu Windkraftanlagen sind Fotovoltaik-Freilandanlagen keine privilegierten Bauvorhaben. Daher ist f√ľr den Bau einer Fotovoltaik-Freilandanlage ein Bebauungsplan und eine Baugenehmigung erforderlich. Den erforderlichen Aufstellungsbeschluss f√ľr einen Bebauungsplan kann nur durch die Gemeinde erfolgen.

Geeignete Fl√§chen f√ľr eine Fotovoltaik-Freilandanlagen
sind nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG):

  1. Versiegelte Flächen.
  2. Konversionsflächen aus wirtschaftlicher oder militärischer Nutzung.
  3. Ackerlandflächen, die in den letzten 3 Jahren als Ackerland genutzt wurden.

Die Aufstellfl√§chen f√ľr die Fotovoltaik-Module werden rundum mit einer Zaunanlage gesichert. Auf der Au√üenseite der Zaunanlage erfolgt eine Eingr√ľnung mit einer 2-reihigen gepflanzten Str√§ucherreihe. Auf der Nordseite der Anlage werden in der Regel zus√§tzliche Baumpflanzungen angeordnet. Dar√ľber hinaus erfolgt, je nach dem Ergebnis der Bilanzierung beim landespflegerischen Begleitplan, die Anordnung von Ausgleichsfl√§chen. Die Fl√§chen f√ľr die Aufstellung der Fotovoltaikmodule werden in extensiv genutztes Gr√ľnland umgewandelt und erfahren hierdurch eine √∂kologische Aufwertung.

Bei einer Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 1,6 Megawatt liegt die jährliche Stromerzeugung bei 1,5 Million KWh. Mit dieser Menge können 375 Haushalte, mit 4 Personen je Haushalt, versorgt werden. Die jährliche CO² Ersparnis beträgt mehr als 800 to.